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Schwarz-Gelb kürzt Förderung für Stromeinspeisung aus Solarzellen

26. Januar 2010 0 Kommentare

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will Hausbesitzern, die aus Photovoltaik-Anlagen Strom ins Netz einspeisen, künftig die Vergütung reduzieren. Wir sehen darin eine gefährliche und ökologische wie wirtschaftliche Geisterfahrt und wiederum einen Beleg für die Klientelpolitik von Schwarz-Gelb. Folgende Konse-quenzen sehen wir auf uns zukommen:

Konsequenz 1: Der technologische Fortschritt in unserem Land wird gezielt behindert; unsere innovativen Unternehmen erleiden einen Rückschlag. Gerade Innovationen und innovative Unternehmen sind die Zukunft unseres Landes.

Konsequenz 2: Umrüstungen in den Wohn- und Geschäftshäusern gehen zurück; dies hat negative Auswirkungen auf die Beschäftigung – insbesondere das Handwerk leidet darunter. Gerade das Handwerk war in der Vergangenheit in der Ausbildung unserer Jugend die treibende Kraft; nun wird auch hier ein Rück-schlag zu erwarten sein.

Konsequenz 3: Wir machen uns weiter abhängig von den Ölförderländern und lassen es zu, dass unseren Bürgern die Heizkosten weiter davon laufen. Dies schmälert die Haushaltskassen der Bürger und verschlechtert unsere Handelsbi-lanz.

Konsequenz 4: Durch die Kürzung der Förderung werden weniger Photovoltaik-Anlagen errichtet – und dadurch wird auch weniger Ökostrom produziert. Die Bundesrepublik wird dann ihre Klimaziele erst später erfüllen, da die entstehende Lücke durch Öl, Gas, Kohle oder Atomkraftwerke gefüllt werden wird.

Konsequenz 5: Weil durch Kürzung der Förderung die Stromeinspeisung über Photovoltaik-Anlagen reduziert werden dürfte, hat die Atomlobby wieder einmal gesiegt – die Spätfolgekosten zahlen die Bürger; geschät-zte zweieinhalb Milliarden Euro Kosten für die Räumung von „Asse“ sind wohl noch nicht genug?! Oder haben wir einen weiteren Fall von Partei-spenden und „Klientelpolitik“? Da passt es doch ganz gut ins Bild, dass Schwarz-Gelb die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern will…

 



 

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